Blumberger Mühle Ausstellung Findling
Der Findling
Der Findling
Relikt aus der Eiszeit
Findling aus der Eiszeit
Erleben Sie die Landschaftsentwicklung der Region, beginnend mit der letzten Eiszeit. Noch vor 15.000 Jahren lagen weite Teile Nordost-Brandenburgs unter einer mehrere hundert Meter mächtigen Eisdecke, den Gletschern des letzten Stadiums der Weichsel-Kaltzeit.
Die Gebiete der kuppigen und ebenen Grundmoräne waren vollkommen vom Eis der aus Norden kommenden Gletscher bedeckt.
Heute werden diese fruchtbaren Bereiche hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. Aus den ehemaligen Eisrandlagen sind die Endmoränenbögen hervorgegangen: Wälle von Erde und Steinen, die das Eis vor sich hergeschoben hat.
Südlich davon schließen sich die Talsandgebiete an.
Die Sande wurden vom Schmelzwasser mitgeführt und dort abgelagert. In den danach folgenden Urstromtälern sind die gewaltigen Schmelzwassermengen abgeflossen. Eine solche landschaftliche Abfolge nennt man "glaziale Serie".
Da die Weichsel-Kaltzeit in der Uckermark durch mehrere Etappen des Vorstoßens und Abtauens gekennzeichnet war, wiederholen und vermischen sich diese Serien hier in dichter Folge. Seitdem verändern natürliche Prozesse wie Wind und Wetter die Landschaft. Besonders gravierend wird sie jedoch durch die Tätigkeit des Menschen geprägt.
Seit etwa 5.000 Jahren macht sich der menschliche Einfluss in steigendem Maße bemerkbar und führt zu einem immer schnelleren Wandel des Landschaftsbildes.

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