Blumberger Mühle Ausstellung
Wolken überm Wald
Wolken überm Wald
Neue Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Günter-Grass-Haus
Die Blumberger Mühle zeigt sich seit Anfang der Woche stolz mit einer neuen Ausstellung.
Sie thematisiert die schon Jahrzehnte andauernde Debatte über das Waldsterben und wie ihr Günter Grass Ausdruck verliehen hat. Ausgewählte Exemplare seiner zahlreichen Kohlezeichnungen und Lithographien können bis Ende März in der Innenausstellung der Blumberger Mühle entdeckt und bestaunt werden.
Die kunstvolle Darstellung der – auch teilweise zerstörten – Natur regt sehr zum Denken an: Man wird einerseits an bereits vergangene Zerstörungen erinnert, bemerkt aber auch gleichzeitig, dass momentan neue Bedrohungen wie Klimawandel und Raubbau gewaltige Schäden anrichten.
Deshalb benötigt der Wald, damals wie heute, unseren Schutz. Der NABU setzt sich schon seit langer Zeit für die Waldrettung ein, aber auch im Alltag und im privaten Leben kann man sich dafür engagieren. Das Sparen von Papier und das Nutzen von Recyclingprodukten und Produkten mit dem FSC-Siegel sind einfache Schritte, die zur Waldfreundlichkeit beitragen.
Aber weiß man überhaupt, was genau man schützt, wenn man sagt: „Ich rette den Wald“?
In der Ausstellung kann man neben den Kunstwerken Günter Grass‘ auch noch zahlreiche kleine Spiele finden, die das Wissen über unseren Wald auffrischen können. Erkennen Sie beispielsweise die Rinde einer Fichte, wenn Sie sie betrachten und anfassen? Oder wissen Sie anhand der Fährte, welches Waldtier hier entlang gegangen ist?
Besuchen Sie uns in der Blumberger Mühle und entdecken den Wald für sich neu.
Die Idee
Worum es bei der Ausstellung geht
Zentrale Punkte der Ausstellung sind die Themen Boden und Wasser. Das findet seinen Ausdruck im Aufbau (der Struktur) der Ausstellung. Gegenüber einer schweren dunklen Erdscholle befinden sich im freien Raum glänzende Wasserformen. Gemeinsam tragen sie den Inhalt der einzelnen Bestandteile der Ausstellung. Es sind Plätze, an denen Sie experimentieren, mehr über Arten und Biotope erfahren und ökologische Zusammenhänge kennen lernen können.
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Der Findling
Relikt aus der Eiszeit
Erleben Sie die Landschaftsentwicklung der Region, beginnend mit der letzten Eiszeit. Noch vor 15.000 Jahren lagen weite Teile Nordost-Brandenburgs unter einer mehrere hundert Meter mächtigen Eisdecke, den Gletschern des letzten Stadiums der Weichsel-Kaltzeit. Die Gebiete der kuppigen und ebenen Grundmoräne waren vollkommen vom Eis der aus Norden kommenden Gletscher bedeckt.
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Der Moorraum
Gar nicht so schaurig
"Gar schaurig ist’s, übers Moor zu gehen..." Moore haben schon immer die Fantasie der Menschen angeregt: unwirtlich, voller Irrlichter locken sie den Menschen ins Unglück. Nicht schaurig, sondern wunderschön ist ein intaktes Moor: nicht nur optisch eine Attraktion in der Landschaft, sondern auch mit vielen Funktionen im Ökosystem verbunden.
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Der Wald
Wo Baumbart zu Hause ist
Fast die Hälfte des Biosphärenreservates ist mit Wald bedeckt. Auf 64.580 Hektar stehen Waldgesellschaften in den verschiedensten Formen von Kiefernmonokulturen bis zum natürlichen Erlenbruchwald. In der Offenlandschaft nimmt das Ackerland mit circa 40.000 Hektar den größten Raum ein. 8.000 Hektar Grünland befinden sich vor allem auf entwässerten Niedermoor-Standorten.
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Regionalpoly
Spielen Sie mit
Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin leben 35.000 Menschen in 75 Gemeinden und drei Kleinstädten. Der Mensch hat die Landschaft genutzt, gestaltet, gepflegt und erhalten, aber auch ausgenutzt, überfordert und zerstört. Spielen Sie mit: Neun Fragen zur Landnutzung im Biosphärenreservat.
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Das Fahrrad
Erkunden Sie die Gegend
Entdecken Sie Geschichte anhand der Architektur und radeln Sie zu den schönsten kulturhistorischen Orten der Uckermark. Die meisten Ansiedlungen entstanden im 13. Jahrhundert. Zahlreiche Ortschaften haben eine über 700-jährige Geschichte. Robuste Fachwerk- und Feldsteinbauten zeugen vor allem in den Dörfern von der Arbeit vorangegangener Generationen.
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Der Adler
Die Welt mit seinen Augen sehen
Adleraugen sind berühmt für ihre Schärfe. Aber wie kann es eigentlich sein, dass ein Adler aus enormer Höhe seine Beute entdeckt? Der Adler sieht bei gleicher Entfernung größer und sehr viel schärfer. Umgerechnet entspricht dies einem bis zu sechsmal höheren Auflösungsvermögen als beim Menschen.
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